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Schoene neue E-Book Welt

May 29th, 2009 Jan H. Krueger No comments

*Maul*
Da finden sic mittlerweile bemerkenswert viele und auch gute Angebote fuer E-Books auch in unseren Landen, doch was fehlt? Ein anstaendiges Geraet!
Alle moeglichen Anbieter uebertrupfen sich in den letzten Wochen und Monaten damit was fuer tolle Reader sie denn auf den Markt geworfen haben oder werfen wollen. Und, wie sieht die Realitaet aus? Sehr ernuechternd. Nuechterner wie die leeren Flaschen nach einem Junggesellenabschied.

Die Parade fuehrt Amazon an. Kindle, Kindle 2… interessante Geraete. Regulaer hier in Deutschland zu erhalten? Nein. Beide nicht. Der Kindle DX, die neue Form… nada, ist noch ueberhaupt nicht auf dem Markt. Faellt aus der Betrachtung raus.

Sony ist da etwas schneller, der E-Book Reader PRS-505 ist schon etwas laenger bei Bol und Consorten erhaeltlich. Ok, 11.03.2009 um genau zu sein. Hat aber kein WLAN.

Plastic Logics hat ein sehr ansprechendes Teil entwickelt. WLAN, grosses Display… und fruehestens Anfang 2010 erhaeltlich. Ob auf dem europaeischen Markt ebenso wie auf dem US-amerikanischen ist noch nicht sicher, man geht nur davon aus. Faellt also auch raus.

Das Cybook ist hierzulande ueber den Weltbildverlag zu beziehen. Im Vergleich recht guenstig, aber bei genauerer Betrachtung wird klar warum. Geringerer integrierter Speicher (512MB), kein WLAN, GPRS oder UMTS. Also rein reines Kabelgeraet. Faellt weg.

Der BeBook ist zumindest schonmal in Deutschland erhaeltlich. Preis ok, nur USB. Also adé.

iLiad heisst ein Produkt von irextechnologies.com. Soll wohl auch hier in Deutschland bereits erhaeltlich sein, wo habe ich nicht rausgefunden. Dieser Reader hat den Vorteil, das dort auch Notizen aufgezeichnet werden koennen. Interessante Funktion. Aber sonst bietet er nichts wirklich spektakulaeres. Ahja, WLAN ist vorhanden. Aber halt, was sehen meine Augen da? Keine Unterstuetzung fuer das ePub-Format. Also ausgesondert.

Aber gibt ja noch mehr. Die Firma Foxit stellt auch einen Reader her, den eSlick. Mir kommen Bilder einer eSchnecke in den Sinn, aber egal. Ausserdem kann das Teil nur PDF und Text, alles andere muss nach PDF konvertiert werden. Und ja, kein ePub und kein WLAN. Der magere interne Speicher von 128MB mal gar nicht betrachtet.

Aus Deutschland selbst kommt der Txtr. Der macht erstmal einen interessanten Eindruck, WLAN, ePub, beides da. Habe ich schon erwaehnt das dieser Reader noch nicht auf dem Markt erhaeltlich ist? Also faellt der auch weg.

Irgendwo in den Tiefen der japanischen Welt gibt es dann noch einen Reader, ich glaube von Fujitsu, welcher schon die farbige Variante der eInk darstellen kann. Das Geraet hat sich aber noch nichtmal in Japan wirklich durchsetzen koennen. Aber die Farbe, ich denke da kann der Hersteller bereits fuer die kommende Generation der E-Book Reader Erfahrung mit sammeln.

Den Blackberry oder das iPhone betrachte ich dafuer gar nicht. Nein, da ist mir das Display eifnach zu klein.

Aber um mal klar zu schreiben, was erwarte ich von einem E-Book Reader den ich mir kaufen wuerde? Ein Display welches in der Lage ist auch Magazininhalte darzustellen. WLAN soll er haben, ich habe in der heutigen Zeit einfach keinen Bock mehr mehr als noetig so ein Kabel rein raus Spiel zu betreiben. ePub und PDF sind prima. Gerade in der Uebergangszeit bis die Masse der Verlage geschnallt hat das es auch sowas wie ePub gibt und diese auch toll aufbereitet sein koennen, ist PDF noch Pflicht. Musik… wozu? Das soll ein E-Book Reader sein, kein Multifunktionsgeraet. Den ganzen Officegedoens, Word, Excel und Powerpoint, danke, brauche ich auf so einem Geraet nicht wirklich. Dafuer gibt es andere mobile Geraete. Ich will auch keine Store-Bindung. In einem Laden kaufen, auf den Reader uebertragen, fertig. Und nicht: “In einem Laden kaufen, Store-Software starten, uebertragen, fertig.” Ach, und ich will mit so einem Geraet nicht spielen.  Ich will damit lesen. Habe ich schonmal erwaehnt das ich mit einem solchen Geraet Publikationen welche sonst nur in gedruckter Form vorliegen bequem LESEN will? Vorzugsweise Romane, aber auch fuer den Weg zur Arbeit zu Hause noch schnell geladene Textdateien um etwas schnell zu ueberfliegen. Partiell haben Haendler das ja schon erkannt und auch angefangen alte, in gedruckter Form nicht mehr erhaeltliche Werke zu veroeffentlichen. Positives Beispiel ist da in meinen Augen der Laden Fictionwise. Dort habe ich vor zwei Wochen die Bucher der Dray Prescot-Reihe von Alan Burt Aker gefunden, zu annehmbaren Preisen. Klasse, mehr von solchen vergriffenen Titeln.

Wenn dann auch noch die Verlage von Rollenspielen, wie Ulysses, Pegasus und Co. es schaffen ihre Publikationen auch in einem vernuenftigen digitalen Format rauszubringen, dann waere ich gluecklich und wuerde dankend einen E-Bookreader kaufen und mit Inhalt fuellen. Zeitungen beginnen ja nun so langsam umzustellen, aktuell ist die taz ja dabei. Das Angebot von Amazon in den Vereinigten Staaten ist klasse, aber nicht hier zu beziehen. Wenn ich mal bedenke das ich einen guten Teil des Altpapieres nicht mehr produzieren wuerde… hey, ich muesste weniger wegbringen.

Ah, und nicht zu vergessen, technische Buecher. Heute erst kam bei mir 21st Century Game Design
an. Tolles Buch. Als E-Book aber nicht schlechter. Ich fuerchte so langsam muss ich zu Hause Buecher nach Prioritaet in das Regal stellen und andere in die Abstellkammer.

Aber mit der derzeitigen Lage: Nada. Schoene neue E-Book Welt.

Quellen: AmazonBookeen, Weltbild, mybebook.com, Foxit, GolemFictionwise

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Alte Computerspiele – auf neuen Rechnern

May 19th, 2009 Jan H. Krueger No comments

Durch Zufall bin ich die Tage auf eine sehr geniale Seite gestossen. gog.com, Good old Games, welche eben genau das anbietet was der Titel schon vermuten laesst: Alte Computerspiele.

Sicher, das ist so erstmal nichts neues und mittlerweile bietet auch Steam alte Spiele. Das besondere von gog ist allerdings, das die Spiele nochmal ueberarbeitet wurden damit diese auch unter den heutigen Windows-Versionen, XP und Vista, ohne Aufwand laufen.

Das bisherige Angebot kann sich dabei sogar schon sehen lassen, Gothic 2, Unreal oder die alten Fallout Teile sind bereits vorhanden, ebenso wie Stronghold oder Warlords Battlecry 3. Und, prima da ich das Spiel damals sehr gemocht habe: Shogo MAD.

Die Preise halten sich dabei auch in Grenzen, maximal 9.99 Dollar kostet dort ein Spiel, sehr viele bereits 5.99 Dollar. Ja es gibt sogar ein paar voellig kostenlose Spiele. Ok, sind derzeit nur drei. Aber da geht noch mehr.

Ich kann nur hoffen das gog.com durchhaelt und auch unterstuetzung der Hersteller bekommt so das sich hier ein Anbieter etablieren kann welcher eine Luecke schliesst welche von der Steam Plattform hinterlassen wird. Eben die alten, nicht High-End Spiele. Das ganze dann noch ohne schnueffelnden Client, ohne DRM und zu fairen Preisen. Ich denke ich werde gog.com regelmaessig besuchen um mich dort auf dem Laufenden zu halten.

Quelle: gog.com

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Gebäudeverwaltung aktualisiert

May 19th, 2009 Jan H. Krueger No comments

Nachdem dieser Teil lange brach lag, habe ich die damals mit dem Datencrash verlorene Abteilung wieder aufgepeppelt. Zumindest als Besucher kann ein Gebäude wieder betreten werden. Keine hässlichen Fehlermeldungen mehr, oder eine leere Seite.

Plünderungen und Verbrennungen funktionieren auch wieder, das Feedback kann wieder voll genutzt werden. Aktuell steht die wieder Einführung des Gebäudeausbaus für den Besitzer an, aber das sollte nicht so das große Problem sein. Lediglich ein Doing für das ich mal wieder Lust bekommen muss.

Nebenbei, keine Ahnung warum mir das vorher noch nie aufgefallen ist, wahrscheinlich weil ich früher die Vertretungssache nicht hatte: Man sollte ggf. auch prüfen ob der Spieler auch auf dem Gebäude steht welches er plündern will und so ;)

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Zwischenstand – Diablo 3

May 19th, 2009 Jan H. Krueger No comments

Nun fast genau 11 Monate ist es her, da wurde von Blizzard mit dem Hexendoktor die erste Charakterklasse von Diablo 3 vorgestellt. Die Welt war begeistert, erste offizielle Infos zu Diablo 3. Viele freuten sich das nun endlich ein Nachfolger fuer die beliebte Reihe kommen wuerde. Doch, nach den 11 Monaten, wie sieht es nun aus?

Das Spiel ist noch nicht draussen. Gut, war auch nicht zu erwarten, Blizzard kuendigt ein Spiel durchaus mal locker 2 Jahre vorher an. Was hat sich aber seitdem getan? Wir kennen nun zwei weitere Charakterklassen. Der Barbar welcher wie auch in den Vorgaengern mit purer Kraft durch die Monsterhorden metzeln. Aber wie auf der Seite von Diablo 3 zu sehen ist kann er nun beachtliche Spruenge hinlegen. Weiterhin wird es eine Zauberin geben. Quasi auch wie im letzten Teil wirft sie mit maechtigen Elementarzaubern um sich. Weitere Charakterklassen sind bisher nicht oeffentlich bekannt. Rein von dem dort gebotenem Platz koennten noch 2 weitere hinzukommen.

Ansonsten, wie bei Blizzard mittlerweile ueblich werden auch kommende Gegner vorgestellt. Im Grunde sind die Ankuendigungsseiten zu allen Blizzardspielen mitterweile identisch, nur das Spiel aendert sich. Aber zu den Gegnern. Davon sind bereits 7 Typen bekannt. Hier wird aber auch gleich wieder deutlich das Blizzard funktionierende Elemente der bisherigen beiden Spiele nutzt und weiterführt. Untote dürfen selbstverständlich nicht fehlen, also sind bereits Untote angekündigt. Auch die alten Goat-Men, die Ziegenmenschen gibt es wieder. Heissen nun nur Khazra. Aber macht nichts.

Alles in allem, etwas mager. Auch wenn der Spieler somit dann das Spiel, wenn es denn einmal fertig sein wird, betritt und sich sofort in Welt und mit den Monstern zurecht findet. Der Einstieg wird drastisch erleichert. Doch die ‘Aha’-Effekte und die Lust etwas neues zu entdecken kann so nicht befriedigt werden.

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Google im eigenen Browsergame verwenden

March 22nd, 2009 Jan H. Krueger No comments

Auf http://buildingbrowsergames.com/ war die Tage ein recht interessanter Artikel darueber wie die Google-Dienste innerhalb und fuer das eigene Browsergame genutzt werden koennen. Ich kann dem ganzen zwars nur partiell etwas abgewinnen, anderes jedoch halte ich durchaus fuer einen erwaehnenswerten Ansatz.

Das erste worauf verwiesen wird, sind die Google Apps. Also die Nutzung der Google Infrastruktur fuer das Mailhosting, Wikis, Kalender etc. Wie einige vielleicht wissen, ist es moeglich die eigenen mx-Eintraege auf Google zu leiten so das zum Beispiel google@janhkrueger.de dann tatsaechlich auf Google Mail gehen wuerde.

Diesem Teil des Artikels kann ich jedoch nichts abgewinnen. Sicher, die Infrastruktur ist schnell und sehr ausfallsicher. Aber die Frage der Datenhoheit liegt doch etwas im Magen.

Der zweite Aspekt ist jedoch wesentlich interessanter. Dort wird auch darauf eingegangen das Google mittlerweile recht umfassende und verlaessliche AJAX Bibliotheken entwickelt hat. Da muss ich zustimmen, da hat Google ein paar nette Spielereien durch die Vereinigung der populaersten freien Bibliotheken. Auch sehr nett ist sicherlich die

Google Visualization API. Genauer gesagt finde ich die Ergebnisse welche sich damit erzielen lassen sogar sehr genial. Aktuell pruefe ich sogar ob ich die dortigen Tools auch fuer Insulae verwenden kann. Die grafische Darstellung zB der Statistiken welche fuer die Moderatoren und Administratoren bereit gestellt werden, koennte ich so komplett mittels der APIs von Google ersetzen. Kein regelmaessiges Erstellen von Bildern mehr, sondern die Darstellung findet komplett innerhalb des Browsers statt. Allerdings nutze ich bereits jetzt partiell “natives”  jQuery, daher koennte ich am Ende auch zu dem Schluss kommen das die AJAX API von Google mir nicht wirklich viel bringt.

Einziger Punkt der mich derzeit etwas stoert, ist das ich die Google APIs derzeit wohl nur mit aktiver Internetverbindung nutzen kann. Sprich wenn ich einmal wieder unterwegs bin und nicht gerade im ICE so das ich die HotSpots nutzen kann… dann sieht es Mau aus. Da ist dann die von mir ja bereits verwendete jQuery-Loesung sinnvoller, denn das kann ich auch auf meinem Notebook ablegen und so auch ohne Netzverbindung nutzen. Immer wenn ich will.

Trotzdem kann ich dem zweiten Teil des Artikels zustimmen. Die APIs sind genial und koennen ein Browsergame durchaus bereichern. Und zwar auf zweierlei. Zum einen kann das Spiel sehr aufgepeppt werden, funktionell wie auch ggf. grafisch. Andererseits muss ich als Entwickler selbst nicht noch zusaetzlich Zeit investieren diese Dinge selbst zu erstellen sondern kann direkt auf bereits etablierte APIs zugreiffen.

Andererseits kann ich als Entwickler natuerlich auch hier ein etwas mulmiges Gefuehl bekommen.

  • Google koennte diesen Dienst jederzeit einstellen.
  • Ich habe keine Kontrolle ob die von Google gelieferten Versionen tatsaechlich dem entsprechen was die Entwickler veroeffentlicht haben und nicht ggf. modifiziert sind.

Werden im Aufruf der Bibliotheken nur die Laderoutinen geboten oder kann Google damit durchaus auch das Nutzungsverhalten ermitteln?

Schwieriges Thema welches denke ich wohl auch nie voellig aus der Welt zu schaffen ist.

 

Quelle: Buildingbrowsergames, Google Visualization APIGoogle AJAX Libraries API