Gestern habe ich ueber Bilder berichtet welche von Dr. Lakra bearbeitet wurden. Etwas weiter bei PinkTentacle bestoebert und ich habe wieder mehr Bilder gefunden welche eher mein Geschmack sind. Monsterbilder aus dem 19. Jahrhundert.
Die sind zwars alle, fuer europaeische Verhaeltnisse, etwas strange gezeichnet, aber sind dennoch immer wieder faszinierend. Diese Auswahl ist bei PT auch besonders schoen aufbereitet. Zu jedem Bild, welche diesesmal besonders, hm, farbig erscheinen, ist eine kleiner Erklaerung angebracht welche die “Hintergrundstory” zu dem abgebildeten Monster erklaert. Schon interessant was die Menschen damals geglaubt oder sich eingebildet haben. Ein Blick lohnt auf alle Faelle.
Quelle: News Nishikie, via Pink Tentacle



Normalerweise interessieren mich ja so alte japanische Zeichnungen ziemlich. Die haben einfach etwas faszinierendes an sich. Auf Pinktentacle bin ich nun ueber Bilder gestolpert bei denen ich erst dachte das sie auch wieder in diese Kategorie fallen. Weit gefehlt.
Nur auf den ersten, fluechtigen Blick sind diese Bilder das fuer das ich sie gehalten habe. Tatsaechlich sind die Bilder, bzw. die jetzigen Versionen, sogar recht neu. Der mexikanische Tattoo-Kuenstler Dr. Lakra hat sich bei einem Besuch in Japan solche alten, auf Holz gemalten Bilder gekauft und dann seine “persoenliche Note” darauf hinterlassen. Sprich, er hat die dort abgebildeten Figuren mit Motiven mexikanischer Tattoos angereichert. Ich bin da noch etwas skeptisch was ich davon halten soll. Auf eine Art das alte, mir gefallende Motiv, andererseits die fuer den Stil der Bilder fehl am Platze wirkenden Ergaenzungen. Andererseits sind die Tattoos sehr dezent gemalt, so als ob sie darein passen. Hm, nee, ich kann mich da wirklich nicht so ganz entscheiden was ich davon halten soll.
Allerdings sind diese Bilder nicht neu. Das ganze wurde bereits im Januar diesen Jahres auf den Seiten der Japan Times Online veroeffentlicht. PinkTentacle hat dieses nur erst jetzt bekannt gegeben. Macht aber eigentlich nichts. Ein Blick auf Pink Tentacle und der JTO lohnen sich aber dennoch, dort finden sich noch weitere dieser Bilder.
Quelle: Pink Tentacle, die Bilder sind von Kate MacGarry,


Die Japaner haben, da komme ich nicht umhin, manche recht interessante Zeichnungen. Das letzet vorüber ich bei Pink Tentacle gestolpert bin, sind die Bilder der gestaltwandelnden Füchse der alten Geschichte Ooishi Hyoroku Monogatari.
Zugegeben, ich habe bisher noch nichts davon gehört und kenne auch den Inhalt der Geschichte lediglich aus der Zusammenfassung wie sie auf Pink Tentacle kurz umrissen wurde. Aber irgendwie mag ich diese alten Zeichnungen der Japaner. Keine Ahnung warum, aber ist halt so.
Worum geht es beim Ooishi Hyoroku Monogatari oder besser, was ist es? Ein junger Krieger, Ooishi Hyoroku, wird ausgeschickt um 8 gestaltwandelnde Füchse zu fangen. Im Laufe der Geschichte verwandeln sich diese dann in 8 verschiedene “yokai” (was auch immer das genau sein mögen) um den jungen Krieger zu erschrecken.

Minobajo

Uja
Reinschauen lohnt sich wieder, die Bilder sind in guter Qualität. Oder ihr geht direkt zur Quelle. Denn die komplette Bilderrolle findet sich online bei der Waseda University Library.
Quelle: Pink Tentacle, Waseda University Library
Beim Lesen meiner Feeds bin ich ueber einen Bericht bei Treehugger.com gestolpert welchen ich euch nicht vorenhalten will. Ok, der eigentliche Inhalt des Artikels ist erstmal voellig uninteressant. Was mich gefesselt waren die Bilder welche dem Artikel angehaengt sind.
Direkt das erste Bild laesst mich wieder sprachlos werden. Ein genial aufgenommenes Bild einer Biene welche ueber und ueber mit Wassertropfen bedeckt ist. Klasse.
Meinen Respekt hat der Photograph Martin Amm auf alle Faelle. Schaut einfach mal in
den Beitrag und auf die Seite von Martin Amm rein. Lohnt sich definitiv.
Quelle: Treehugger.com, Martin Amm auf Photo.net
Die folgenden Bilder koennten direkt aus einem Cthulhu-Roman stammen oder koennte die Idee von Cthulhu etwa aufgrund solcher Wesen entstanden sein? In Japan werden ein paar dieser irren Biester gehalten und in einer permanenten Ausstellung nun ja, zur Schau gestellt.

96-armiger Krake beim Eierlegen
Im Shima Marineland Aquarium gibt es einen Kraken mit 96 Armen. Dieser wurde 1998 gefangen, starb jedoch 5 Monate spaeter in der Gefangenschaft. Nachdem er jedoch noch Eier gelegt hat. Was diesen unnatuerlichen Wuchs verursache konnte bisher noch nicht geklaert werden. Vermutet wird das es aufgrund einer abnormalen Regeneration nach einer Verwundung passierte das die normaleweise 8 Arme sich aufspalteten. Naja, wers glaubt. Der Mensch hat bestimmt seinen Beitrag dazu geleistet.
Auch in Japan, hat das Toba Aquarium ist ein solcher Krake konserviert. Dieser wurde allerdings bereits 1957 gefangen und steht derzeit nicht ausgestellt. Ein Blick bei den Jungs von Pink Tentacle lohnt sich mal wieder.
Quelle: Pink Tentacle