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Google Webfonts

May 29th, 2010 Jan H. Krueger No comments

Bereits vor einiger Zeit hat Google begonnen für Webentwickler etwas sehr praktisches zu veröffentlichen. Die Möglichkeit mittels CSS weitere Schriftarten einzubinden. Das Ganze nennt sich Google font directory, die Bedienung ist so simpel wie es nur möglich ist:

Für jeden einzubindenden Font gibt es ein externes Style Sheet welches auf gewohnte CSS-Weise eingebunden wird:

<link rel="stylesheet" type="text/css" href="http://fonts.googleapis.com/css?family=Tangerine">

Danach kann die Schriftart mittels CSS angegeben werden:

font-family: 'Tangerine', serif;

Das war’s.

Zwar mag das aktuelle Angebot mit 19 Schriftarten noch etwas gering anmuten, doch so wie ich Google einschätze, wird dies nur eine Frage der Zeit sein bis wir hier weitere Schriftarten nutzen können.

Warum erwähne ich dies hier? Nun, mittels der von Google bereit gestellten Mittel ist es für mich als Entwickler möglich andere Schriftarten zu verwenden mit der Gewissheit das diese auf den unterschiedlichsten Clients auch korrekt angezeigt werden.
Interessant wird dies dann, wenn man wie in Insulae und Scherbenwelten in den Foren auch Bereiche eingerichtet hat in denen Rollenspiel betrieben wird. Konkret: Spieler können Texte in Schriftarten ihrer Wahl verfassen, umso ihr Rollenspiel noch weiter zu unterstreichen. Und alle anderen sehen dann den Beitrag so wie er eingestellt wurde.

Entsprechendes wurde in Scherbenwelten auch bereits vorgeschlagen. Ich wage zwar zu behaupten das ein solches, auch nachdem ich eine mögliche Lösung mittels Google-Mitteln vorschlug.
Bei einer der nächsten Überarbeitungen des Forums in Insulae werde ich das Potential von Google Webfonts mit beachten und entsprechende Wahlmöglichkeiten für die Spieler einbauen.
Denkbar ist auch, den Spieler mittels der Webfonts zu erlauben ihre Signaturen in den Rollenspiel-Foren zu personalisieren. Oder die Diplomatie-Nachrichten. Auf alle Fälle steckt auch viel Potential für Browsergames in den Webfonts.

Quellen: Google font directory, Scherbenwelten

Google Wave Invites zu vergeben

December 21st, 2009 Jan H. Krueger No comments

Ich habe noch 12 Invites für Google Wave zu vergeben. Einfach eine kurze Info hier hinterlassen und ich schicke euch die Einladung.

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Google im eigenen Browsergame verwenden

March 22nd, 2009 Jan H. Krueger No comments

Auf http://buildingbrowsergames.com/ war die Tage ein recht interessanter Artikel darueber wie die Google-Dienste innerhalb und fuer das eigene Browsergame genutzt werden koennen. Ich kann dem ganzen zwars nur partiell etwas abgewinnen, anderes jedoch halte ich durchaus fuer einen erwaehnenswerten Ansatz.

Das erste worauf verwiesen wird, sind die Google Apps. Also die Nutzung der Google Infrastruktur fuer das Mailhosting, Wikis, Kalender etc. Wie einige vielleicht wissen, ist es moeglich die eigenen mx-Eintraege auf Google zu leiten so das zum Beispiel google@janhkrueger.de dann tatsaechlich auf Google Mail gehen wuerde.

Diesem Teil des Artikels kann ich jedoch nichts abgewinnen. Sicher, die Infrastruktur ist schnell und sehr ausfallsicher. Aber die Frage der Datenhoheit liegt doch etwas im Magen.

Der zweite Aspekt ist jedoch wesentlich interessanter. Dort wird auch darauf eingegangen das Google mittlerweile recht umfassende und verlaessliche AJAX Bibliotheken entwickelt hat. Da muss ich zustimmen, da hat Google ein paar nette Spielereien durch die Vereinigung der populaersten freien Bibliotheken. Auch sehr nett ist sicherlich die

Google Visualization API. Genauer gesagt finde ich die Ergebnisse welche sich damit erzielen lassen sogar sehr genial. Aktuell pruefe ich sogar ob ich die dortigen Tools auch fuer Insulae verwenden kann. Die grafische Darstellung zB der Statistiken welche fuer die Moderatoren und Administratoren bereit gestellt werden, koennte ich so komplett mittels der APIs von Google ersetzen. Kein regelmaessiges Erstellen von Bildern mehr, sondern die Darstellung findet komplett innerhalb des Browsers statt. Allerdings nutze ich bereits jetzt partiell “natives”  jQuery, daher koennte ich am Ende auch zu dem Schluss kommen das die AJAX API von Google mir nicht wirklich viel bringt.

Einziger Punkt der mich derzeit etwas stoert, ist das ich die Google APIs derzeit wohl nur mit aktiver Internetverbindung nutzen kann. Sprich wenn ich einmal wieder unterwegs bin und nicht gerade im ICE so das ich die HotSpots nutzen kann… dann sieht es Mau aus. Da ist dann die von mir ja bereits verwendete jQuery-Loesung sinnvoller, denn das kann ich auch auf meinem Notebook ablegen und so auch ohne Netzverbindung nutzen. Immer wenn ich will.

Trotzdem kann ich dem zweiten Teil des Artikels zustimmen. Die APIs sind genial und koennen ein Browsergame durchaus bereichern. Und zwar auf zweierlei. Zum einen kann das Spiel sehr aufgepeppt werden, funktionell wie auch ggf. grafisch. Andererseits muss ich als Entwickler selbst nicht noch zusaetzlich Zeit investieren diese Dinge selbst zu erstellen sondern kann direkt auf bereits etablierte APIs zugreiffen.

Andererseits kann ich als Entwickler natuerlich auch hier ein etwas mulmiges Gefuehl bekommen.

  • Google koennte diesen Dienst jederzeit einstellen.
  • Ich habe keine Kontrolle ob die von Google gelieferten Versionen tatsaechlich dem entsprechen was die Entwickler veroeffentlicht haben und nicht ggf. modifiziert sind.

Werden im Aufruf der Bibliotheken nur die Laderoutinen geboten oder kann Google damit durchaus auch das Nutzungsverhalten ermitteln?

Schwieriges Thema welches denke ich wohl auch nie voellig aus der Welt zu schaffen ist.

 

Quelle: Buildingbrowsergames, Google Visualization APIGoogle AJAX Libraries API

WoW – Chaterlebnisse

September 23rd, 2008 Jan H. Krueger No comments

Da komme ich von einem langen Arbeitstag nach Hause, watschelt gerade ins Auktionshaus und dann sowas. Weibliches Wesen sucht Vorderbau!

Ich dachte erst, was denn nu los? Lothar mag zwars seine Spezialisten haben, aber sowas sieht man auch bei uns selten.

Casey sucht Brueste

Casey sucht Brueste

Tja, was sollen wir Casey nur sagen? Sollen wir der Blutelfe sagen das sie sich ggf. an einen Magier wenden soll welcher eine besondere Variante des Polymorph-Zaubers auf sie spricht? Oder soll sie sich an einen Hexer wenden um dem Wachstum der Glocken auf eventuell unnatuerliche Weise nachzuhelfen? Natuerlich koennten die Euter dann ein gewisses Eigenleben entwickeln, man weiss ja nie mit was die Hexenmeister so rumspielen. Andererseits koennte die Koenigliche Apothekervereinigung vielleicht auch einen netten Trank hierfuer bereithalten. Oder vielleicht hilft schlicht und ergreiffend ein Schoenheitschirurg dabei. Uber Google findet sich bestimmt einer.

Wie auch immer. Lieber Spieler oder lieber Spielerhin hinter Casey. Es gibt in WoW sicherlich viele Arten sich zu outen. Aber hey, muss man dies zur Hauptzeit im Handelschannel machen? Ich sehe schon, ich muss wieder staerker auf den Handelschannel achten.

Weiterhin hoffe ich mal es vermieden zu haben zuviele schmutze Woerter u verwenden. Sonst habe ich nur wieder jede Menge Spamkommentare weil ich ein Reizwort verwendet habe. So wie beim Mandelakonzert das letzte mal.

Google soll Daten eines indischen Bloggers preisgeben

August 18th, 2008 Jan H. Krueger No comments

Wie auf Gulli vor ein paar Tagen zu lesen war, fordert die indische Regierung von Google die Herausgabe von privaten Nutzerdaten.

Natuerlich sind gleich wieder dieKommentare hoch gekommen bezueglich Datenschutz, Privatspaehre, freie Meinugnsaeusserung etc. Selbstverstaendlich alles richtig. Was mir jedoch fehlt, sind bisher Informationen darueber, wie der betreffende Blogger das Unternehmen Gremach Infrastructure Equipments & Projects Ltd. allerdings so erzuernt hat, das dieses wiederrum von der Google India Private Ltd. via Gericht die Herausgabe der Nutzerdaten angeordnet hat.

Laut Wired.com hat der betreffende Blogger eine “Hass-Kampagne” gegen das Unternehmen ausgerufen. Das alleine kann sicherlich an sich noch kein Grund sein fuer die in meinen Augen heftige Reaktion der Gremach Infrastructure Equipments & Projects Ltd. Und vor allem, was hat das Unternehmen getan, um die Aktion des Bloggers zu provozieren?

Das Blog wurde inzwischen vom Netz genommen, gleichzeitig gab Google Indien bekannt nicht fuer den Dienst Blogger.com verantwortlich zu sein.

Keine der vier unten angegebenen Quellen geben genau Auskunft darueber was denn nun konkret vorgefallen ist. Vielleicht bin ich heute mal etwas zu naiv, doch ohne triftigen Grund wird ein Unternehmen sicherlich nicht den Weg ueber Gerichte gehen um an Nutzerdaten eines einfachen Kritikers zu gelangen.

Wie auf Gulli schon richtig geschrieben wurde, erregt ein Punkt bei dieser Thematik besonderes Interesse. Wo sind tatsaechlich die Nutzerdaten gespeichert und wie sieht es rechtlich mit der Herausgabe von Nutzerdaten Laenderuebergreiffend aus? Angenommen in zwei Laendern ist die Rechtsprechung identisch und in beiden Laendern ist die Herausgabe rechtens. Doch was ist wenn in Land A in welchem die Nutzerdaten gespeichert sind dies nicht legal ist, in Land B, in welchem die Daten angefordert werden jedoch schon?

Ich hoffe wir werden ueber diesen Fall, insbesondere wie er ausgeht, noch hoeren.

Anmerkung am Rand: Dieser Beitrag ist mal wieder ein schoenes Beispiel ueber die Verknuepfung des Internets. Schaut euch einfach mal die Quellen unten an.

Quelle:  Wallstreet Journal via Wired.com via  Techdirt via Gulli