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Monstervorstellung – Golem

July 18th, 2010 Jan H. Krueger No comments

Der Golem ist in vielen Fantasy-Spielen zu Hause. So auch in Insulae. Und selbstverständlich wird hier auch direkt mit den üblichen Klischees gespielt. Der typische Golem ist groß, stark und ziemlich dumm. Da sie selten ein eigenes Bewusstsein haben und daher auch keine eigenen Ziele, fehlt ihnen auch jegliche Ambition sich in Gruppen zu organisieren. Was nicht heißt das es keine Gruppen von ihnen gibt. Doch meistens steckt eher der Erschaffer des Golems dahinter welche die Aktionen seiner Geschöpfe steuert. Sollte dennoch ein freier Golem durch die Welt ziehen, so tut es dies meistens ohne jeglichen Antrieb und wird selten eine Gefahr darstellen. Außer es wird angegriffen oder bekommt den Eindruck es müsste sich verteidigen.

Da ein Golem im Grunde nur ein mittels Magie belebtes Konstrukt ist welches aus der Vorstellung und den Anforderungen des Erschaffers abhängig ist, gibt es auch nicht “den Golem”, sondern viele verschiedene von ihnen. Ihre Kräfte sind daher so unterschiedlich wie es Erschaffer gibt. Da sie in der Regel jedoch für schwere Arbeit oder gar Kriegszüge erschaffen werden, ist davon auszugehen das ein Golem in erster Linie zwei Attribute besitzt: Stärke und Widerstandskraft. Weshalb sie, auch wenn sie primär Einzelgänger sind, dennoch für viele Gruppen zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden können.

Wie fast alle Konstrukte sind auch Golemniden nicht in der Lage sich selbst zu vermehren.

In Insulae kann ein Golem in der Regel nur aus zwei Gründen angetroffen werden. Zum einen kann er noch ein Relikt aus dem letzten chtu’lohschen Magierkrieg sein. Andererseits könnte sich auch gerade ein Magier oder Zauberer, offenbar erfolglos, daran gemacht haben selbst diese Wesen die nicht geboren wurden zu erschaffen und danach zu kontrollieren. Es mehren sich jedoch hartnäckig die Gerüchte, das in jüngster Zeit vermehrt Golemniden welche aus den Überresten sterblicher Wesen erschaffen wurden über die Insel streifen. Ob diese tatsächlich zu den Golemniden zu zählen sind oder nicht eher zu den Untoten kann bis zu einer genaueren Überprüfung nicht gesagt werden.

Kurzüberblick:
Name: Golem
Abstammung: Konstrukt
Fortbewegung: laufend
Lebenspunkte: variabel
Mindestgruppengröße: 1
Nest notwendig: ja
Stärke: variabel; je nach Unterart
Besondere Fertigkeiten: Abhaengig von der Unterart; jedoch mindestens Gesteigertes Leben und Natürliche Panzerung, deren Staerke ebenfalls von der Unterart abhaengig sind.
Ziele: Klar in der Gegnerrolle konträr zu den Spielern. Schaffung einer Monstergruppe welche nicht von Gaia abstammen und ggf. sogar von Spielern erschaffen werden kann.

Monstervorstellung – Die Fressfliege

July 5th, 2010 Jan H. Krueger No comments

Als besonders lästiges Insekt entworfen wurde die Fressfliege.

Während sie viele Ähnlichkeiten mit der üblichen Stechfliege besitzt, vernichtet sie in jeder Auswertungsrunde Rohstoffe auf dem Land auf welchem sie sich aktuell befindet. Die ursprüngliche Fliege frisst dabei eine Anzahl an Rohstoffen gleich ihrer Stufe. Je dicker die Fliege, umso größer der Schaden. Im Gegensatz zu den Säbelrehen wird dabei allerdings nicht die Qualität des Landes beeinträchtigt, sondern lediglich die vorhanden Ressourcen vernichtet. Eine Fressfliege welche nicht zügig eliminiert wird, kann daher immensen Schaden, insbesondere auf den Plantagen anrichten.

Als fliegendes Monster, kann sie sich darüber hinaus auch von Insel zu Insel verbreiten. Sie ist zwar nicht schnell unterwegs, aber dies kann sie, im schlimmsten Fall, mit ihrer Masse wett machen. Masse aus dem Grund, weil die Fressfliegen in der Lage sind sich ohne Nest zu vermehren. Schafft es eine Fliege acht Runden Rohstoffe von einem Landfeld zu fressen, so wird sie eine neue Fliege in ihrer Gruppe produzieren. Gleichzeitig steigen bei jedem erfolgreichen Fressversuch ihre maximalen Lebenspunkte um 3 an. Sollte die Fliege fressen und die aktuellen Lebenspunkte unter den maximalen Lebenspunkten liegen, werden die aktuellen Lebenspunkte um den halben Betrag der gefressenen Rohstoffe geheilt.

Sind in einer Gruppe mehr wie acht Fliegen, wird eine Fliege auf ein zufällig ausgewähltes Feld neben der ursprünglichen Fliegengruppe positioniert. Aus einer Fliegengruppe werden somit bereits zwei, welche sich auf der Welt weiter vermehren können und die Rohstoffe vernichten.

Anfangs sind die Fressfliegen lediglich lästig und aufgrund ihrer geringen Kampfwerte auch für noch unerfahrene Spieler geeignet. Doch spätestens wenn eine Fliege angefangen hat sich zu vermehren, sollten auch erfahrene Spieler ihnen Aufmerksamkeit widmen. Ansonsten können die Rohstoffe einer gesamten Region schnell leer gefressen werden.

Als lokale Unterarten gibt es noch Fressfliegen welche auf eine Rohstoffart spezialisiert sind. Aktuell ist für jede Plantagenware eine eigene Fliege implementiert. Die Limitierung auf einen Rohstoff wird durch spezielle Fertigkeiten ausgeglichen.

Bei den in Insulae zum Einsatz kommenden Monstern nimmt die Fressfliege insofern eine Sonderstellung ein, als das sie das erste Monster ist welches ein eigenes Auswertungsskript erhielt.

Kurzüberblick:
Name: Fressfliege
Abstammung: Insekt
Fortbewegung: fliegend
Lebenspunkte: Anfangs 10
Mindestgruppengröße: 1
Nest notwendig: nein
Stärke: variabel; anfangs gering, mit zunehmenden Alter ausdauernder
Besondere Fertigkeiten: Rohstoffe fressen, Vermehrung (8), Gesteigertes Leben +3, Natürliche Panzerung +1
Ziele: Waren aus dem Spiel ziehen; bei Nicht-Beachtung fieser werden

Monster – The Art of Travis Louies

June 22nd, 2008 Jan H. Krueger No comments

Durchs stoebern bei Nerdcode bin ich auf der Seite von Travis Louie gelandet.

Er portraetiert Monster des 19. Jahrhunderts. Und zwar genial.

Es sind nichtmal boese Monster, sondern einfach nur Monster. Schoen gemacht, sind die Bilder im Stile alter Fotographien. Zu kaufen sind die Bilder auch, wenn auch, fuer mich, sehr teuer. Ein Blick lohnt sich dennoch auf alle Faelle.

Bei manchen Monstern wurde ich jedoch sehr an Disneys Monster AG erinnert. Macht aber nix. Waren ja auch keine boesen Monster.

Die an sich schon guten Bilder werden darueber hinaus noch mit einer kurzen Hintergrundgeschichte des einzelnen Dargestellten unterstrichen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, hoffe ich dennoch das seine Bilder auch mal in Deutschland ausgestellt werden damit ich sie mal im Original sehen kann.

http://www.travislouie.com/ durch Nercore

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Monster der japanischen Edo-Zeit

March 3rd, 2008 Jan H. Krueger No comments

Monster beschaeftigen die Menschen seit eh und je. Doch selten bekommen wir hier in Westeuropa Einblicke in die Monster- und Mythenwelt anderer Kulturen.

Umso interessanter war daher ein Beitrag von Pink Tentacle in welchem es genau darum geht. Genauer gesagt finden sich dort mehrere Bilder aus de Edo-Zeit welche mehrere Monster, oder Onis, zeigen. Einen Blick lohnt sich da auf alle Faelle. Leider sind es in meinen Augen zuwenig, ich haette mir sehr gerne mehr davon angeschaut.

Zu sehen sind 9 verschiedene Abbildungen zusammen mit ihrem Namen und meist einer kurzen Beschreibung.

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